1:0-Erfolg in Rijeka:
Union siegt bei Kreilach-Abschied
Die Profimannschaft der Männer des 1. FC Union Berlin siegt beim Abschiedsspiel für Damir Kreilach gegen HNK Rijeka mit 1:0. Das frühe Tor des Tages erzielt Tim Skarke bereits in der 5. Minute. Danach haben beide Teams Chancen auf weitere Treffer, verpassen diese aber bei der stimmungsvollen Partie.
1. FC Union Berlin: Raab (46. Klaus) – Trimmel (46. Querfeld), Van den Bosch, Uduokhai, Köhn – Haberer (42. Kreilach; 46. Haberer), Skov (46. Imeri) – Jeong, Burcu (71. J. Friedrich) – Ljubicic (61. Latte Lath), Skarke (61. Gray)
HNK Rijeka: Todorovic – Orec, Majstorovic, Husic, Devetak (80. Calixte Ligue) – Dantas (74. Vignato), Cubelic – Gojak (83. Kreilach), Jankovic (74. Juric), Mohebbi (61. Kabadayi) – Adu Adjei (61. Puljic)
Zuschauer: 7.000
Tor: 0:1 Skarke (5.)
Frühe Union-Führung – Kreilach-Einwechslung der emotionale Höhepunkt
Kaum war der Anpfiff im Kantrida Football Stadium in Rijeka erfolgt, zeigten beide Mannschaften, dass sie die Begegnung durchaus ernst nehmen würden. Viel direktes Spiel nach vorne und mit der ersten Torchance auch gleich der erste Treffer: Woo-Yeong Jeong nutzte nach fünf Minuten den Platz auf seiner rechten Seite, brach zur Grundlinie durch und bediente dann Mitspieler Tim Skarke im Fünfmeterraum. Dessen überlegter Abschluss landete zur Führung der Unioner im Netz.
Auch die Gastgeber suchten in der Folge Lösungen in der Offensive, fanden diese aber meistens nicht: Die besten Möglichkeiten durch Niko Jankovic in Minute 26 und Mohammad Mohebbi fünf Minuten später flogen über das Tor der Eisernen oder landeten in den Armen von Torwart Matheo Raab.
Der nächste Höhepunkt und von beiden Fanlagern frenetisch beklatscht: Die Einwechslung Damir Kreilachs auf Seiten der Eisernen nach 40 Minuten. Mit der von Christopher Trimmel überreichten Kapitänsbinde am Arm übernahm er von Janik Haberer eine Position auf der Doppel-Sechs und ordnete wie in alten Zeiten das Aufbauspiel bis zum Pausenpfiff.
Stimmungsvolle zweite Halbzeit - Tränenreicher Abschied am Ende
Besonders die Eisernen nutzten die Halbzeit für einige Wechsel: Unter anderem nahm Janik Haberer seinen Platz von Damir Kreilach wieder ein und Kastriot Imeri feierte sein Debüt im Union-Trikot. Er war es auch der im zentralen Mittelfeld sogleich die Fäden in der Hand hielt, das Spiel zu ordnen versuchte und auch in der Offensive aktiv wurde. Sein Distanzversuch in Minute 56 stellte jedoch keine wirkliche Gefahr für das Rijeka-Tor dar.
Knapper wurde es nach 71 Minuten, als Derrick Köhn von seiner linken Seite in die Mitte zog und an der Fünfmeterraum-Ecke den Abschluss suchte. Kurz vor dem Übertreten der Torlinie klärte jedoch die Rijeka-Verteidigung in höchster Not. Auch Emanuel Latte Laths Schuss aus 20 Metern fünf Zeigerumdrehungen später führte nicht zu einer höheren Führung, sondern flog kaum messbar knapp am linken Pfosten vorbei ins Aus.
Auch für Rijeka betrat Damir Kreilach noch einmal das Feld und bestritt seine letzten Spielminuten. Ohne weitere nennenswerte Offensivaktionen endete die Partie beim Stand von 1:0 für die Eisernen und einem anschließenden Ehrenspalier für den Mann des Tages.
Stimmen nach dem Spiel
“Das war ein besonderer und emotionaler Abend und ich freue mich nach wie vor sehr, dass das mit dem Spiel geklappt hat. Beide Vereine spielen eine große Rolle in meiner Karriere und ich bin allen Beteiligten sehr dankbar. Es war auch schön, mal wieder auf dem Platz zu stehen", so das Fazit von Damir Kreilach nach dem Abpfiff.
“Ich denke, wir konnten Damir einen schönen Abschied schenken. Das freut mich sehr für ihn. Im Spiel habe ich gute Momente bei uns gesehen, darauf können wir aufbauen”, ergänzte Christopher Trimmel im Anschluss.
“Es war ein schöner Abend für einen noch schöneren Anlass. Am Ende kommen wir mit einer guten Leistung und einem guten Resultat zurück nach Hause. Das gibt uns weitere positive Energie für die nächste Zeit“, lautet das Fazit von Cheftrainer Mauro Lustrinelli nach dem Duell.
Ausblick auf die kommende Woche:
Am morgigen Sonnabend geht es für die Mannschaft zurück nach Berlin, wo in der kommenden Woche weitere Trainingseinheiten auf dem Programm stehen.