Bundesliga·Saison 2025/26·26. Spieltag
Europa-Park Stadion
    • 90+2W. Jeong

    Treffer in der Nachspielzeit:

    Union schlägt Freiburg mit 1:0

    Durch den späten Siegtreffer von Wooyeong Jeong sichert sich das Profiteam der Männer des 1. FC Union Berlin drei Punkte beim SC Freiburg. Nach einer chancenarmen ersten Halbzeit spielt sich die Partie auch nach Pause vornehmlich im Mittelfeld ab. Den Treffer des Abends erzielt Wooyeong Jeong, der von Stanley Nsoki bedient wird und flach ins linke Eck verwandelt (90.+2). Startelf-Debütant Matheo Raab pariert kurz vor dem Ende noch einen starken Abschluss der Freiburger und so sichern sich die Eisernen drei Punkte in der Ferne und Platz 9 in der Tabelle.

    Spieler feiert enthusiastisch nach einem Tor, während das Team im Hintergrund jubelt. Stadionatmosphäre mit Fans und Spielern.

    1. FC Union Berlin: Raab – Trimmel (79. Juranović), Doekhi, Nsoki, Köhn - Khedira – Skarke (64. Jeong), Haberer (79. Kemlein), Ansah (64. Král), Burcu (87. Rothe) - Ilić 

    SC Freiburg: Atubolu – Treu, Ginter, Ogbus, Makengo (87. Makengo) – Eggestein, Manzambi - Irié (77. Beste), Höler (61. Suzuki), Scherhant (77. Grifo) - Matanović 

    Personal: Das Team um Cheftrainer Steffen Baumgart war aufgrund der Sperren von Leopold Querfeld (5. Gelbe Karte) und András Schäfer (Rote Karte) sowie der Verletzung von Frederick Rönnow gezwungen, die Startelf zu verändern:  Für Querfeld und Schäfer begannen Kapitän Christopher Trimmel und Livan Burcu, Tim Skarke ersetzte zudem Aljoscha Kemlein. Frederik Rönnow wurde zwischen den Pfosten von Matheo Raab vertreten.  

    Zuschauer: 33.200 

    Tor: 0:1 Jeong (90.+2) 

    Eiserne Stabilität in der Defensive – Freiburg mit mehr Spielanteilen

    Das Duell des Tabellen-Neunten gegen den Elften begann erwartet intensiv, beide Mannschaften schenkten sich besonders im Mittelfeld keinen Zentimeter und suchten jeweils den direkten Weg nach vorne. Dort jedoch verfehlten sämtliche Angriffsbemühungen ihr Ziel und endeten meist in unplatzierten Distanzschüssen. Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Breisgauer die Ballkontrolle, wussten diese aber nicht in Chancen umzumünzen.  

    Den nahenden Pausenpfiff vor Augen erhöhten beide Teams zum Ende des ersten Durchgangs noch einmal das Tempo in allen Aktionen, besonders der SCF konnte aber aus fast 70% Ballbesitz keinen Mehrwert erzielen: Jeweils zwei Torschüsse sowie 0,25 xGoals standen auf beiden Seiten zu Buche. Die Eisernen ihrerseits übten sich in den gewohnten Kontern, kamen aber ähnlich selten zu Noah Atubolu durch wie die Gastgeber auf der anderen Seite zu Startelf-Debütant Matheo Raab.  

    Ohne weitere Chancen oder Tore schickte der Unparteiische die Mannschaften pünktlich und ohne Nachspielzeit beim Stand von 0:0 in die Kabinen. 

    Ein Fußballspieler dribbelt den Ball, während ein Gegner ihm nachläuft. Im Hintergrund ist ein Publikum im Stadion zu sehen.
    Ein Fußballspieler dribbelt den Ball entlang der Seitenlinie, während zwei Gegner ihn an greifen. Stadion mit Publikum im Hintergrund.
    Ein Fußballspiel mit Spielern in roten und weißen Trikots, die auf einem Stadionplatz agieren, Umrahmung von Fan-Transparenten.
    Ein Fußballspieler mit der Nummer 10 dribbelt den Ball, während zwei Gegenspieler ihn zu stoppen versuchen.

    Spiegelbild der ersten Halbzeit – Lucky Punch durch Unions Joker

    Einzig an die getauschten Spielrichtungen mussten sich alle Zuschauer nach dem Wiederanpfiff gewöhnen, das Geschehen auf dem Rasen glich auch in der zweiten Halbzeit größtenteils dem aus dem ersten Durchgang: Freiburger Lückensuche gegen Köpenicker Abwehrarbeit.  

    Die beste Möglichkeit nach langer Zeit verzeichnete der kurz zuvor eingewechselte Alex Král in Minute 69, als er den Rebound eines Konters aus kurzer Distanz aber genau in die Arme Atubolus schob. Ähnlich erging es Maximilian Eggestein kurz vor Ablauf der regulären 90 Minuten, als er die sich ihm bietende Lücke in Unioner Strafraum nutzte und Raab zu einer Flugparade zwang.  

    Als vieles nach einem erneuten 0:0 zwischen beiden Teams aussah, besorgte Joker Wooyeong Jeong bereits in der Nachspielzeit den umjubelten Führungstreffer der Eisernen, als er von der rechten Seite in die Mitte zog und den Ball überlegt und platziert im langen Eck unterbrachte (90.+2). Das Dramatik-Level stieg in der Folge immer weiter an, Hauptdarsteller war dabei Matheo Raab. Nach minutenlanger Behandlung in Folge eines Zusammenpralls parierte er weit in der Nachspielzeit (90.+11) einen platzierten Versuch von Niklas Beste per spektakulärer Parade. 

    Mit Willen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung verteidigten die Eisernen während der letzten Minuten alle Versuche der Gastgeber, am Ende retteten sie den Vorsprung aber souverän ins Ziel und verbuchten drei wichtige Punkte für die Tabelle. 

    Ein Fußballspieler in dunkler Ausrüstung sprintet mit dem Ball, während ein Gegner ihn verfolgt. Zuschauer im Hintergrund.
    Ein Fußballspieler mit der Nummer 14 in rot-weiß gestreifter Kleidung dribbelt den Ball, während ein Gegner ihn verfolgt.
    Ein Fußballspieler dribbelt den Ball, während zwei Verteidiger ihn verfolgen, im Hintergrund eine große Zuschauertribüne.
    Ein Fußballspieler in schwarzer Kleidung dribbelt den Ball, während ein gegnerischer Spieler ihn von der Seite angreift. Zuschauer im Hintergrund.

    Stimmen nach dem Spiel

    “Ich freue mich sehr. Wenn ich eingewechselt werde, will ich das Spiel immer verändern. Heute sind die drei Punkte sehr wichtig für uns, durch die anderen Ergebnisse hatten wir schon ein wenig Druck”, so Torschütze Wooyeong Jeong nach Abpfiff. 

    Matheo Raab fügte hinzu: “Wir konnten in der Nachspielzeit nicht mehr wechseln, daher musste ich die Handschuhe wieder anziehen und das Ding über die Bühne bringen. Insgesamt freue ich mich über mein Bundesliga-Debüt und dass ich der Mannschaft so helfen konnte. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und kaum etwas zugelassen. Ich bin einfach unglaublich glücklich.” 

    "Wichtig war, dass wir über das lange Halten der Null ins Spiel kommen. So wie die Jungs heute aufgetreten sind, war das eine richtig gute Leistung. Davor ziehe ich meinen Hut. Bei Matheo braucht man nicht mehr über seinen Charakter reden, das war ganz groß”, ergänzte Cheftrainer Steffen Baumgart. 

    Ausblick auf die kommenden Tage 

    Die neue Trainingswoche der Eisernen beginnt nach einem freien Montag mit einer öffentlichen Einheit am Dienstag, dem 17.03.2026, zu der ab 11 Uhr Fans und Zuschauer herzlich willkommen sind. Danach wird bis zum Auswärtsspiel am Sonnabend beim FC Bayern München ausschließlich hinter verschlossenen Türen gearbeitet. 

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