Aus Leihe wird Festverpflichtung:
Stanley Nsoki bleibt ein Eiserner
Der 1. FC Union Berlin hat Innenverteidiger Stanley Nsoki nach seiner einjährigen Leihe von der TSG 1899 Hoffenheim fest verpflichtet. Der 27-jährige Franzose absolvierte in der abgelaufenen Saison 14 Pflichtspiele für die Eisernen und präsentierte sich als verlässliche Option in der Abwehr.
Vom schwierigen Start zum festen Bestandteil
Ende Juli 2025 wechselte Nsoki aus Sinsheim nach Berlin-Köpenick. Eine Verletzung bremste ihn zunächst aus und erschwerte den Einstieg in die Saison. Sein Debüt für Union gab der Linksfuß schließlich im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den FC Bayern München, konnte die knappe 2:3-Niederlage jedoch nicht verhindern.
Nur drei Tage später folgte sein erster Startelfeinsatz beim Auswärtsspiel in Wolfsburg. In der 68. Minute erzielte Nsoki dort den 1:3‑Anschlusstreffer und leitete eine druckvolle Schlussphase ein, auch wenn die Aufholjagd nicht belohnt wurde.
Im weiteren Saisonverlauf feierte der Innenverteidiger mit Union unter anderem Siege gegen Leipzig, Leverkusen und Freiburg. Mit insgesamt 819 Einsatzminuten, einem Tor und zwei Vorlagen trug Nsoki spürbar zum Klassenerhalt des 1. FC Union Berlin bei.
Stimmen zur Verpflichtung
„Ich bin sehr glücklich, dauerhaft Teil dieses besonderen Vereins zu sein. Die Unterstützung der Fans und das Vertrauen der Verantwortlichen haben mir enorm geholfen, nach meiner Verletzung wieder zurückzukommen. Ich fühle mich bei Union sehr wohl und möchte weiterhin dazu beitragen, gemeinsam erfolgreich zu sein“, betonte Stanley Nsoki.
Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball Männer des 1. FC Union Berlin: „Stanley hat sich trotz eines schwierigen Starts schnell in die Mannschaft integriert und gezeigt, wie wertvoll er für unser Spiel sein kann. Seine Vielseitigkeit, sein Zweikampfverhalten und sein Spielverständnis passen sehr gut zu Union. Wir freuen uns, dass er bei uns bleibt und unsere Defensive stärkt.“