Letzter Vorhang für „Und niemals vergessen – Eisern Union“:
Mehr als 8.000 Besucher feiern Theater-Abschied und Kino-Zukunft
Mit vier ausverkauften Aufführungen im Stadion An der Alten Försterei plus einer Zusatzvorstellung für Sponsoren und Partner des 1. FC Union Berlin hat sich das Theaterstück „Und niemals vergessen – Eisern Union“ in der vergangenen Woche von seinem Publikum verabschiedet.
Was 2006 anlässlich des 40. Geburtstags des 1. FC Union Berlin erstmals auf die Bühne gebracht wurde, feierte an dem Ort sein Finale, an dem das Herz des Vereins schlägt. Entsprechend groß war die Resonanz: Mehr als 8.000 Zuschauer erlebten von Mittwoch bis Sonnabend die letzten Vorstellungen des Stücks, das zwei Jahrzehnte zur vorweihnachtlichen Union-Tradition gehörte.
Dabei erwies sich die Alte Försterei als ebenso ungewöhnliche wie beeindruckende Kulisse. Die Herausforderung, die intime Atmosphäre eines Theaterstücks auf eine große Stadionbühne zu übertragen, meisterten die Macher mit viel Gespür für die Besonderheiten des Formats. Große Videoleinwände links und rechts der Bühne lieferten neue Bilder und sorgten auch dafür, dass die Zuschauer auf der Haupttribüne in einzelne Szenen regelrecht hineingezogen wurden. Mit zusätzlichen Videoeinblendungen, zwei Choreos auf der Waldseite und der Einbeziehung von Videowand und LED-Bande gelang es, den Charakter des Stücks zu bewahren und gleichzeitig den besonderen Rahmen des Stadions einzubeziehen.
Jörg Steinberg, Autor und Regisseur des Stücks blickt auf die vergangene Woche zurück: „Es war ein lang gehegter Wunsch, einmal im Stadion an der Alten Försterei Theater zu spielen. Zu erleben, wie so viele Menschen die Geschichte unseres Vereins noch einmal gemeinsam gefeiert haben, war bewegend und zeigt, welchen Platz dieses Stück in den Herzen vieler Unioner gefunden hat. Dass wir den Abschluss einer 20-jährigen Tradition hier in unserem Zuhause feiern konnten, macht diese letzten Vorstellungen für mich ganz besonders“.
Ein besonderer Höhepunkt erwartete die Besucher nach dem Schlussapplaus. Nach den Abendvorstellungen bildete eine eindrucksvolle Lichtshow den Übergang zu einem Feuerwerk über dem Stadion. Begleitet von Sportis „Eisernet Lied“ entstand ein emotionaler Schlusspunkt, der bei vielen Gästen für Gänsehautmomente sorgte.
Aber mit dem letzten Vorhang ist die Geschichte des Stücks noch längst nicht auserzählt. Jörg Steinberg hat gemeinsam mit Oscar®-Preisträger Jochen Alexander Freydank die Vorlage für einen Kinofilm entwickelt, der auf dem Stoff von „Und niemals vergessen – Eisern Union“ basiert.
Für die Realisierung des Projekts setzt Filmemacher Freydank auf eine freie Finanzierung und suchen derzeit Unterstützer und Partner, die dazu beitragen möchten, die Union-Geschichte vom Theater auf die große Leinwand zu bringen. Wer das Projekt unterstützen möchte, findet unter unv-film.de weitere Informationen.
Und niemals vergessen - Eisern Union!
Von der Bühne ins Kino
Der letzte Vorhang für das Theaterstück ist gefallen. Die nächste Aufführung soll als die größte Filmpremiere Deutschlands auf einer Kinoleinwand im ausgebauten Stadion An der Alten Försterei stattfinden.