Neuer Rückhalt für die Kogge:

Torhüter Yannic Stein wechselt zu Hansa Rostock

Der 1. FC Union Berlin und Torhüter Yannic Stein gehen künftig getrennte Wege. Der 21‑jährige Schlussmann schließt sich mit sofortiger Wirkung dem F.C. Hansa Rostock an.

Ein Fußballtorwart steht in voller Ausrüstung auf dem Trainingsplatz und schaut nachdenklich in die Ferne.

Ein Berliner Talent auf dem Weg zur nächsten Herausforderung

Stein war im Sommer 2019 aus der Jugend von Viktoria 1889 Berlin nach Köpenick gewechselt und durchlief seitdem sämtliche Nachwuchsmannschaften der Eisernen. Bereits früh rückte er regelmäßig in den Trainingsbetrieb der Profis auf und gehörte ab 2021 mehrfach dem Spieltagskader in Bundesliga und Europapokal an.

Um wertvolle Einsatzminuten im Herrenbereich zu sammeln, wurde der Torhüter zweimal verliehen: zunächst zum VfB Lübeck, wo er in der 3. Liga zu seinen ersten Pflichtspielen im Profifußball kam, anschließend zum SV Babelsberg 03, für den er in der Regionalliga Nordost insgesamt 26 Partien absolvierte. Noch vor seiner Rückkehr zu den Eisernen in diesem Sommer 2026 verständigten sich Verein und Spieler nun auf einen dauerhaften Wechsel.

Mit dem Schritt nach Rostock erhält der gebürtige Berliner nun die Chance, sich in einem ambitionierten Umfeld weiterzuentwickeln und den nächsten Karriereschritt zu gehen.

Stimmen zum Wechsel

Yannic Stein fand zu seinem Wechsel schöne Worte: „Der Abschied aus Köpenick fällt mir wirklich nicht leicht, denn Union sowie auch Berlin waren über viele Jahre mein Zuhause. Ich habe hier eine gute Ausbildung genossen und durfte in einem Umfeld arbeiten, das mich unterstützt und gefördert hat. Die beiden Leihen haben mir gezeigt, wie wichtig regelmäßige Spielpraxis für meine Entwicklung ist und wie sehr ich mehr Verantwortung auf dem Platz übernehmen möchte. Jetzt freue ich mich auf die Aufgabe in Rostock, auf ein neues Stadion, neue Mitspieler und die Chance, mich neu zu beweisen.“

„Yannic hat sich bei uns über viele Jahre sehr gut entwickelt und stets professionell gearbeitet. Die Leihstationen haben ihm wichtige Erfahrungen gebracht, gleichzeitig war klar, dass er für seinen nächsten Schritt dauerhaft Spielzeit auf hohem Niveau benötigt. Wir haben seinen Wunsch nach einer neuen Herausforderung nachvollzogen und gemeinsam eine Lösung gefunden, die für alle Seiten sinnvoll ist. Wir danken Yannic für seinen Einsatz bei Union und wünschen ihm in Rostock sportlich wie persönlich nur das Beste“, erklärte Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball Männer des 1. FC Union Berlin.

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