Austausch auf und neben dem Platz:

U16 aus China zurückgekehrt

Die U16-Junioren des 1. FC Union Berlin haben die zweiwöchige Wettkampfreise im Rahmen des 9. Deutsch-Chinesischen Jugendfußballturniers erfolgreich absolviert und sind am gestrigen Abend nach Berlin zurückgekehrt. Dabei brachte das Team nicht nur den Siegerpokal aus Nantong, sondern auch zahlreiche unvergessliche Erfahrungen mit nach Hause.

Gruppe von Jugendlichen in grauen Sportoutfits posiert vor der Chinesischen Mauer, umgeben von Bäumen.

Spezielle Vorbereitung mehr als 7.000 km entfernt 

Gleich zu Beginn der Reise standen zwei Trainingseinheiten bei ungewohnten klimatischen Bedingungen auf dem Programm. Anschließend folgte das erste von zwei Turnieren. In Nantong setzten sich die Eisernen gegen die sieben anderen Teilnehmer durch und sicherten sich, dank eines 3:0-Finalsieges gegen die Auswahl der Provinz Jiangsu, den Turniersieg.  

Als nächster sportlicher Höhepunkt folgte ein Leistungsvergleich gegen den Chinese-Super-League-Klub Beijing Guoan FC in Xiong’an. Das torlose Remis verlangte den Rot-Weißen einiges ab, ehe bereits am Folgetag die Vorrunde des zweiten Wettbewerbs ausgespielt wurde. In Xiong’an sicherte sich Union am Ende die Bronzemedaille.

Eine Gruppe von Jugendlichen in roten Trikots posiert für ein Gruppenphoto nach einem Fußballturnier.
Ein Fußballfeld mit mehreren Bällen im Vordergrund, während eine Gruppe von Spielern im Hintergrund trainiert. Hochhäuser sind sichtbar.
Zwei Jugendliche kämpfen um den Ball während eines Fußballspiels auf einem grünen Feld unter blauem Himmel.
Ein Team aus Jugendlichen in Sportkleidung steht mit Medaillen und einem Pokal auf einer Bühne vor einem Banner.
Eine Gruppe von Fußballspielern und Trainern posiert in Sportkleidung auf einem Stadionfeld.
Eine Fußballmannschaft spielt auf einem gut beleuchteten Platz während eines Nachspieles.
Zwei Jugendfußballmannschaften in roten und grünen Trikots, die sich vor einem Spiel die Hände schütteln.
Zwei Fußballspieler sprinten über das Spielfeld, während andere Spieler im Hintergrund in verschiedenen Trikots stehen.
Eine große Gruppe von Menschen in Fußballtrikots steht auf einem Stadionfeld, umgeben von Tribünen und einem Banner im Hintergrund.
Gruppe von Fußballspielern und Trainern posiert auf einem Platz, im Hintergrund ist ein Baukran und ein Infotunnel zu sehen.
Mannschaftsfeier zur Preisverleihung beim U16 Fußballturnier in einem Sportstadion, mit Pokalen und Medaillen.
Ein Fußballstadion während eines Jugendturniers, mit Zuschauertribünen und heller Beleuchtung.

Mehr als Fußball in Fernost  

Neben den sportlichen Wettbewerben und der damit verbundenen Vorbereitung auf die Spielzeit 2026/27 bot die Chinareise zahlreiche Gelegenheiten, Land und Leute kennenzulernen. Nach der Ankunft in Shanghai führte die Reise zunächst in die Millionenstadt Nantong in der Provinz Jiangsu, wo die Mannschaft im Rahmen der feierlichen Turniereröffnung erstmals mit der chinesischen Kultur und Gastfreundschaft in Berührung kam. Auf dem Programm standen darüber hinaus der Besuch der Universität Nantong, Einblicke in das städtische Leben bei einem Ausflug in ein chinesisches Einkaufszentrum sowie Besuche verschiedener Museen. 

In Xiong’an, einem der modernsten Stadtentwicklungsprojekte Chinas, sammelten die Nachwuchsspieler weitere Eindrücke vom Alltag sowie von der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Gemeinsame Bankette mit den Veranstaltern, Delegationen und teilnehmenden Mannschaften förderten zudem den internationalen Austausch und den interkulturellen Dialog.  

Abgerundet wurde die Reise durch weitere kulturelle Programmpunkte in der chinesischen Hauptstadt Beijing und Ausflüge zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Dazu gehörten Besuche des Himmelstempels, der Verbotenen Stadt und als besonderer Höhepunkt das gemeinsame Erklimmen eines Abschnittes der Chinesischen Mauer. Diese einmaligen Erlebnisse werden dem gesamten Team noch lange in Erinnerung bleiben.  

Auch fußballerisch wurde in Beijing gearbeitet. Zwei abendliche Trainingseinheiten unter Flutlicht rundeten den sportlichen Teil der Reise ab.

Eine Person mit Rückenansicht und T-Shirt mit der Aufschrift "GALLERY" steht vor einer belebten städtischen Nachtlandschaft.
Zwei Jungen üben in einer Sporthalle Fußball, während sie mit elastischen Bändern an den Beinen verbunden sind.
Gruppe von Jugendlichen in grauen T-Shirts steht auf einer Steinmauer mit Blick auf die Berge und Täler der Chinesischen Mauer.
Junger Mann mit blonden, kurzen Haaren lächelt vor einer hügeligen Landschaft mit einer Struktur im Hintergrund.
Die Große Mauer erstreckt sich über bewaldete Hügel mit Bergen im Hintergrund, unter einem bewölkten Himmel.
Zwei Personen stehen im Vordergrund vor einer historischen chinesischen Architektur, umgeben von Menschen bei bewölktem Wetter.
Ein Junge hält ein Smartphone in die Höhe und fotografiert die Umgebung in einer historischen Stätte mit Menschen und traditioneller Architektur.
Historisches Gebäude mit rot-goldenem Dach, umgeben von Grün und Wasser, in einer kulturellen Landschaft.
Fußballmannschaft in roten Trikots trainiert bei Nacht auf einem Platz mit Stadtlichtern im Hintergrund.
Zwei junge Fußballspieler in Training, einer im gelben, der andere im roten Shirt, dribbeln auf einem Platz mit anderen Spielern im Hintergrund.

Wettkampfreise im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Freundschaft 

Auch für die offizielle Delegation, die die Jugendlichen nach China begleitete, stand der Kulturaustausch im Vordergrund.  Christian Arbeit, Präsidiumsmitglied und Geschäftsführer Kommunikation sowie Henry Rehnisch, Spieler- und Trainerentwickler der Altersklassen U12 bis U16, begleiteten die Abordnung von Seiten des 1. FC Union Berlin. 

Zur Delegation gehörten neben Klaus-Uwe Benneter, Präsident der Allianz Deutsch-Chinesischer Freundschaftsgesellschaften, auch die Initiatoren des Jugendfußballturniers, Felix Kurz, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft der Metropolregion Rhein-Neckar, und Klaus Schlappner, ehemaliger Bundesligatrainer und früherer Cheftrainer der chinesischen Nationalmannschaft. 

Auf dem Programm standen Besuche bei Unternehmen, der Austausch mit Vertretern der Gesellschaft des Chinesischen Volkes für die Freundschaft mit dem Ausland und eine Konferenz zum deutsch-chinesischen Fußball-Kulturaustausch. 

"Wir kehren mit vielen interessanten Eindrücken aus China zurück und werden uns an diese Reise noch lange und gerne erinnern. Neben dem sportlichen Wettbewerb war es unser Ziel, Land und Leute kennenzulernen. Das ist dank eines sehr umfangreichen und vielfältigen Programms gut gelungen”, so Christian Arbeit. “In den vergangenen 14 Tagen hat sich einmal mehr gezeigt, dass über den Weg des Fußballs positive Verbindungen zwischen Menschen hergestellt werden können. Unser herzlicher Dank gilt allen an der Organisation Beteiligten in Deutschland und China, die diese Reise ermöglicht haben.”

Menschen stehen auf einer Bühne vor einem Banner, das das 9. Deutsch-Chinesische U16-Fußballturnier ankündigt.
Gruppierung von Menschen, die ein Banner vor einem Gebäude halten, umgeben von Pflanzen und Treppen.
Gruppierung von fünf Personen in einem eleganten Raum, die ein rot gestreiftes Trikot mit der Aufschrift "Hao Zhongwei 9" halten.
Gruppenfoto von Teilnehmern eines Jugendprogramms in Peking, vor einem Gebäude, mit Banner und lächelnden Gesichtern.
Zwei Männer stehen in einem Zuschauerbereich mit roten Sitzen und lächeln in die Kamera.
Gruppenfoto von Teilnehmern eines U16-Fußballturniers, gehalten in einer modernen Halle mit einer großen Fensterfront.

Die sportlichen Vergleiche der Reise im Überblick:

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