Drei Punkte in der Wuhlheide behalten:
U23 schlägt Babelsberg deutlich
Die U23-Juniorinnen des 1. FC Union Berlin konnten sich am Wochenende mit 6:1 (2:0) gegen den FSV Babelsberg 74 durchsetzen. Nach einer 2:0-Halbzeitführung ließen sich die Eisernen auch durch einen zwischenzeitlichen Rückschlag nicht verunsichern und belohnen sich im zweiten Durchgang mit vier weiteren Treffern.
1. FC Union Berlin: Schulz – Kähler, Goldmann, Stibal, Muysers (78. Minute Clausen) – Hof (78. Charifi), Seifert, Laidler – Ahlberg (46. Doganer), Aseko (78. Oeltze), Wegner (46. Reichenbach)
FSV Babelsberg 74: Haeberlin – Spurtaz, Fennel, Simon, Morche (79. Minute Obst) – Gehrke (46. Röder), Löwe, Chapman – Helm, Gast (34. Ziemann), Kupfer (79. Jung)
Tore: 1:0 Wegner (26. Minute), 2:0 Ahlberg (32.), 2:1 Simon (54.), 3:1 Stibal (60.), 4:1 Aseko (75.), 5:1 Doganer (76.), 6:1 Stibal (89.)
Zuschauer: 182
Mit der Führung im Rücken in die Pause
Union benötigte einige Minuten, um im Stadion An der Wuhlheide in die Partie zu finden. Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen, beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und kamen nach individuellen Fehlern zu ersten Abschlüssen, ohne jedoch echte Torgefahr auszustrahlen.
In der 26. Minute gingen die Eisernen schließlich in Führung: Nach einer hohen Hereingabe nahm Wegner den Ball am Torraum an, drehte sich um die gegnerische Torhüterin und traf präzise ins lange Eck zum 1:0.
Mit dem Führungstreffer gewannen die Köpenickerinnen zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Nur fünf Minuten später folgte der zweite Treffer. Aseko traf mit ihrem wuchtigen Abschluss die Torhüterin, welche den Ball nicht festhalten konnte. Ahlberg sicherte sich den Abpraller auf Höhe des Elfmeterpunkts und schob den Ball souverän in die linke Ecke zum 2:0 ein.
Bis zum Halbzeitpfiff verteidigten die Eisernen das Tor und nahmen die verdiente Zwei-Tore-Führung mit in die Pause.
Torreiche zweite Halbzeit
Die Unionerinnen kamen mit viel Energie aus der Kabine und übernahmen direkt die Initiative. Trotz der aktiven Anfangsphase der Gastgeberinnen gelang es dem FSV, den Anschlusstreffer zu erzielen. Nach einer Ecke fand der Ball den Weg ins Tor, wodurch die Gäste auf 2:1 verkürzten.
Davon ließen sich die Eisernen jedoch nicht beeindrucken. Union erhöhte in der Folge nochmals das Tempo und erspielte sich zahlreiche Torchancen. In der 60. Minute stellte Stibal den alten Abstand wieder her: Einen Freistoß aus zentraler Position vor dem Strafraum verwandelte sie direkt und sehenswert in die rechte Ecke zum 3:1.
Auch in der Schlussphase blieb Union die spielbestimmende Mannschaft. Innerhalb weniger Augenblicke erhöhten die Gastgeberinnen weiter: In der 75. Minute setzte sich Aseko im Strafraum durch und traf zum 4:1, ehe Doganer nur eine Minute später mit dem 5:1 nachlegte.
Den Schlusspunkt setzten die Gastgeberinnen in der letzten Spielminute: Nach einem Handspiel auf der Torlinie wurde Union folgerichtig ein Strafstoß zugesprochen. Die Potsdamer Torhüterin kam mit den Fingerspitzen an den Elfmeter, doch der Ball sprang anschließend hinter die Linie und bescherte den Eisernen den Endstand von 6:1.
Stimme zum Spiel
„Auch wenn uns in der ersten Halbzeit in einigen Situationen die Effizienz gefehlt hat, sind wir immer drangeblieben und haben nicht aufgegeben. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Räume noch mehr genutzt. Mit dem Freistoß in der 60. Minute ist dann schließlich der Knoten geplatzt, sodass wir uns anschließend mehrfach belohnen konnten. Jetzt nehmen wir ein gutes Gefühl mit in die Pause und freuen uns, dass sich unsere spielerische Entwicklung jetzt auch auf dem Papier widerspiegelt“, fasst Anja Matthes, Trainerin der U23, nach dem Spiel zusammen.
Ausblick
An den nächsten zwei Wochenenden hat die U23 spielfrei, bevor es am Sonntag, dem 11.10., mit dem Auswärtsspiel gegen FC Carl Zeiss Jena weitergeht. Die Partie beginnt um 14:00 Uhr im Uni-Sportzentrum.