Ruhe in Frieden:

Union trauert um seinen ehemaligen Spieler Peter Pera

Peter verstärkte als erfahrener Abwehrspieler vom Januar 1969 an die Union-Oberligamannschaft. Von der Betriebssportgemeinschaft Wismut Gera war er aus der Zweitklassigkeit nach Berlin gewechselt.

Schwarz-weißes Foto eines Mannes mit Ball, umgeben von einem Blumenstrauß, vor einem Stadion mit der Aufschrift "NIEMALS VERGESSEN".

Zuvor war er für die Armeemannschaften Vorwärts Leipzig und Vorwärts Berlin aufgelaufen. Mit den Berlinern war er 1963 DDR-Meister der Reservemannschaften und zwei Jahre später DDR-Meister mit der 1. Mannschaft geworden.

Als Unioner erlebte Peter 1969 und 1973 zwei Abstiege und 1970 einen Wiederaufstieg, bevor er im Sommer 1974 nach 139 Pflichtspieleinsätzen mit 16 Torerfolgen in der ersten Vertretung seine leistungssportliche Laufbahn beendete.

Anschließend übernahm er die Trainerposition der 2. Union-Mannschaft und 1975 dieselbe Verantwortung bei den Betriebsfußballern des Oberspreer Kabelwerkes, die er 1979 zur Ost-Berliner Stadtmeisterschaft und zum Aufstieg in die zweihöchste DDR-Spielklasse führte.

Peter starb am vergangenen Donnerstag im Alter von 84 Jahren. Seiner Familie und seinen Freunden gilt die herzliche Anteilnahme unseres Klubs. Der 1. FC Union Berlin wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren – Eisern Union!

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